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Deko und Papeterie

DIY-Einladungen für eure Motto-Hochzeit selbst gestalten und drucken

Vom Motto über das Layout bis zum Druck: So gestaltet ihr eure Hochzeitseinladungen selbst und sorgt dafür, dass sie zu Hause sauber und hochwertig gedruckt werden.

Redaktion Hochzeit Brautinfo3 Min. Lesezeit

DIY-Einladungen für eure Motto-Hochzeit selbst gestalten und drucken, Bild 1

Hochzeitseinladungen machen einen besonderen Eindruck, wenn ihr sie individuell und persönlich gestaltet. Sie informieren eure Gäste nicht nur darüber, wann und wo gefeiert wird, sondern werden oft als Andenken an euer Fest aufbewahrt. Diese Anleitung zeigt euch Schritt für Schritt, wie ihr Einladungen für eure Motto-Hochzeit selbst gestaltet und zu Hause druckt.

1. Ein Motto finden

Für selbst gestaltete Einladungen braucht ihr vor allem eine gute Idee. Ein Motto ist dafür ein idealer Aufhänger und verleiht eurer Hochzeit das gewisse Etwas. Ein paar Denkanstöße:

  • Geschichte: Zieht euch eine bestimmte Epoche magisch an? Dann passt vielleicht eine Mittelalter-, Barock- oder Zwanzigerjahre-Hochzeit zu euch.
  • Filme und Serien: Ihr seid Fans von Superhelden, Agentenfilmen oder Science-Fiction? Auch das lässt sich stilvoll umsetzen.
  • Reisen: Welche Urlaubstypen seid ihr? Vielleicht passt „Safari und Abenteuer“ oder „Strand und Meer“.
  • Farben: Liebt ihr bestimmte Kombinationen wie Schwarz-Weiß oder Regenbogenfarben?
  • Hobbys: Verbindet euch eine Leidenschaft wie Tanzen, Wandern oder Motorradfahren?
  • Natur: Liebt ihr bestimmte Pflanzen oder Tiere? Dann könnten Lilien, Wildblumen oder Vögel euer Thema sein.
  • Länder und Heimat: Fühlt ihr euch einem Land besonders verbunden, etwa Schweden oder Großbritannien? Oder seid ihr heimatverbunden und plant eine Trachtenhochzeit?

Überlegt, mit welchem Thema ihr euch beide als Paar identifizieren könnt. Wenn ihr euch von klassischen Hochzeiten abheben wollt, ist eine Motto-Hochzeit genau das Richtige.

2. Die grafische Umsetzung

Ihr habt noch keine konkrete Vorstellung, wie ihr euer Motto gestalterisch umsetzt? Dann holt euch zuerst online Inspiration. Dort findet ihr viele Layouts zur Orientierung und zahlreiche kostenlose Vorlagen für Hochzeitseinladungen. Habt ihr genug Ideen gesammelt, setzt ihr euer Layout mit einem Grafikprogramm oder einem einfachen Online-Design-Tool um. Auch gängige Textverarbeitungsprogramme bieten Vorlagen, mit denen ihr starten könnt.

Schon am Design sollte erkennbar sein, worum es bei eurer Hochzeit geht. Stimmt dafür diese Elemente auf euer Motto ab:

  • Farben
  • Text und Tonalität
  • Schriftarten
  • Verzierungen, Illustrationen oder Fotos

Denkt daran, dass sich der Stil eurer Einladungen idealerweise auch in Tischdeko, Gästebuch, Tisch- und Menükarten wiederfindet. So zieht sich euer Motto wie ein roter Faden durch die ganze Hochzeit.

Diese Angaben gehören in die Einladung

  • Eure Namen
  • Datum und Uhrzeit
  • Ort von Trauung und Feier
  • Rückmeldefrist und Kontaktmöglichkeit
  • Gegebenenfalls Dresscode, Hinweise zu Übernachtung oder Anreise und ein Link oder QR-Code zu eurer Hochzeitswebsite

3. Das passende Papier

Damit eure Einladungen echte Hingucker werden, wählt hochwertiges Papier. Überlegt, ob ihr eine glänzende, matte oder strukturierte Oberfläche möchtet.

Berücksichtigt bei der Auswahl auch euren Drucker:

  • Tintenstrahldrucker: Das Papier sollte nicht zu dünn sein, sonst wellt es sich durch die Tinte. Achtet auf Papier, das ausdrücklich für Tintenstrahl geeignet ist.
  • Laserdrucker: Unbeschichtetes Natur- oder Universalpapier, das hohe Temperaturen verträgt, funktioniert am besten.

Grundsätzlich empfiehlt sich Karton ab etwa 200 g/m². Prüft vorher, bis zu welcher Papierstärke euer Drucker ausgelegt ist.

4. Drucken

Ist euer Layout fertig, geht es ans Drucken. Für ein sauberes Ergebnis mit hoher Auflösung verwendet passende, hochwertige Tinte oder Toner für euer Druckermodell.

Macht unbedingt zuerst einen Probedruck. Hochzeitskarten werden meist beidseitig bedruckt und gefalzt, so könnt ihr testen, ob alles richtig platziert ist. Kontrolliert noch einmal alle Angaben wie Datum, Uhrzeit und Location, idealerweise lässt auch noch jemand anderer gegenlesen. Danach druckt ihr die gewünschte Anzahl, plus ein paar Reserve-Exemplare.

Selbst drucken oder drucken lassen?

Bei großen Auflagen, besonderen Papieren oder Veredelungen wie Prägung und Goldfolie stößt der Heimdrucker an seine Grenzen. Dann könnt ihr euer selbst gestaltetes Layout auch in einer Druckerei produzieren lassen. Anbieter findet ihr in der Rubrik Hochzeitspapeterie und Einladungen.

Häufige Fragen

Welches Papier eignet sich für selbst gedruckte Hochzeitseinladungen?

Empfehlenswert ist Karton ab etwa 200 g/m², passend zu eurem Drucker: für Tintenstrahl ein dafür geeignetes Papier, für Laser unbeschichtetes Natur- oder Universalpapier. Prüft vorher die maximale Papierstärke eures Druckers.

Was muss auf einer Hochzeitseinladung stehen?

Eure Namen, Datum, Uhrzeit, Ort von Trauung und Feier sowie eine Rückmeldefrist mit Kontakt. Optional kommen Dresscode, Übernachtungshinweise und ein Link zu eurer Hochzeitswebsite dazu.

Lohnt es sich, Hochzeitseinladungen selbst zu drucken?

Bei kleinen Auflagen und einfachen Karten ja. Für große Mengen, besondere Papiere oder Veredelungen ist eine Druckerei oft die bessere Wahl, auch mit eurem eigenen Layout.

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