Feier und Location
Gute Abstimmung mit dem DJ sorgt für eine gute Party
Ein Hochzeits-DJ läuft zur Höchstform auf, wenn ihr ihm klare Vorgaben gebt. So stimmt ihr Moderation, Wunschliste und No-Go-Songs richtig ab.
Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

Guter DJ, gute Musik, gute Stimmung! Ein DJ läuft dann zur Höchstform auf, wenn ihr ihm genug Informationen über euch, eure Gäste und euren Geschmack gebt. Viele Brautpaare haben als Gäste schon erlebt, dass ein DJ oder Alleinunterhalter mehr redet, als für ihn und die Stimmung gut ist.
Moderation: weniger ist mehr
Ein erfahrener Hochzeits-DJ spricht nur, wenn es nötig ist. Jedes Mal, wenn er zum Mikrofon greift, sollte er etwas Wichtiges zu sagen haben, das mit euch oder dem Zeremonienmeister abgesprochen ist, etwa die Ankündigung der Torte oder des Eröffnungstanzes.
Damit euer DJ die Nähe zum Mikrofon nicht ausnutzt, sagt ihm klar, wann ihr Ansagen wollt und wann nicht. Besprecht eure Wünsche genau. Beispielvideos von anderen Feiern helfen dabei, taktvoll zu zeigen, was ihr euch vorstellt und was eben nicht.
Eine Playlist nach Maß
Habt ihr Angst vor einer Abfolge von „YMCA“ und „Atemlos“, obwohl das gar nicht euer Stil ist? Keine Sorge, ein guter DJ spielt die Musik, die ihr hören wollt, wenn ihr klar sagt, was ihr euch vorstellt. Allgemeine Angaben wie „Tanzmusik“, „langsame Lieder“ oder „Hits der 80er“ sind zu vage und führen schnell zu Missverständnissen.
So bereitet ihr die Musikliste vor
- Must-plays: Lieder, die auf jeden Fall laufen sollen, etwa euer Song und der Eröffnungstanz
- No-Gos: Titel, die ihr auf keinen Fall hören wollt
- Stimmungsbeispiele: ein paar Künstler oder Songs, die zeigen, in welche Richtung es gehen soll
- Besondere Momente: Musik für Einzug, Tortenanschnitt oder Mitternachtseinlage
Gute DJs gestalten ihre Musik für jedes Brautpaar individuell. Versucht aber nicht, alles zu kontrollieren, und engt die Auswahl nicht zu stark ein. Der DJ muss flexibel auf die Stimmung im Saal reagieren können. Vertraut ihm beim Mischen, es ist schließlich seine Aufgabe, eure Gäste auf der Tanzfläche zu halten.
Mischt die Musik
Viele Brautpaare haben die Idee, zuerst Hits der 50er und Big-Band-Klassiker für die älteren Gäste zu spielen und erst nach deren Aufbruch auf lebhaftere Musik umzusteigen. Die Songs über den ganzen Abend zu mischen, macht euch und euren Gästen aber meist viel mehr Spaß. Abwechslung bei Tempo, Stilrichtungen und Jahrzehnten hält Gäste aller Altersgruppen in Feierlaune und bringt sie dazu, auch zu ungewohnter Musik zu tanzen, oft mit unvergesslichen Ergebnissen.
Musik mit Emotion
Einen guten Hochzeits-DJ bekommt ihr meist günstiger als eine Live-Band. Als grobe Orientierung liegen erfahrene DJs in Österreich für einen Abend häufig bei etwa 800 bis 2.000 Euro, je nach Dauer, Technik und Region. Das heißt aber nicht, dass ihr hier mit spitzem Bleistift rechnen solltet. Wenn ihr bereit seid, für einen sehr guten DJ zu zahlen, bekommt ihr auch etwas für euer Geld.
Ein großartiger DJ verwebt etwa Lieder aus eurer gemeinsamen Geschichte zu emotionalen Momenten und sagt dem Fotografen Bescheid, welche Songs als Nächstes kommen. Der Fotograf fängt die großen Momente ein, euer DJ sorgt dafür, dass sie entstehen. Erfahrene Hochzeits-DJs findet ihr in der Kategorie Hochzeitsmusik, Bands und DJs.
Häufige Fragen
Wie viel kostet ein Hochzeits-DJ in Österreich?
Als grobe Spanne könnt ihr mit etwa 800 bis 2.000 Euro für einen Abend rechnen. Dauer, Ton- und Lichttechnik sowie Anfahrt beeinflussen den Preis.
Soll man dem DJ eine komplette Playlist vorgeben?
Besser nicht. Eine Liste mit Must-plays, No-Gos und Stimmungsbeispielen reicht, damit der DJ flexibel auf die Tanzfläche reagieren kann.
Wie viel soll ein Hochzeits-DJ moderieren?
So wenig wie möglich und nur abgesprochen, etwa für Tortenanschnitt oder Eröffnungstanz. Legt im Vorgespräch klar fest, welche Ansagen ihr wollt.


