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Mode und Beauty

Brautschuhe, die passen: Stil, Komfort und das richtige Timing

Pumps, Sandalen oder Sneaker: So findet ihr Brautschuhe, die zum Kleid passen und euch von der Trauung bis zum letzten Tanz tragen.

Redaktion Hochzeit Brautinfo3 Min. Lesezeit

Brautschuhe, die passen: Stil, Komfort und das richtige Timing, Bild 1

Die passenden Brautschuhe zu finden, ist fast so anspruchsvoll wie die Wahl des Brautkleids. Die Schuhe sollen gut aussehen, zum Kleid passen und gleichzeitig bequem genug für einen langen Tag sein. Sandalen, Pumps oder sogar Sneaker, flacher Absatz oder High Heels: Mit diesen Tipps findet ihr euren Stil.

Das richtige Timing

Sobald das Brautkleid gefunden ist, beginnt die Suche nach den Schuhen. Bei den meisten Kleidern folgt eine Änderungsanprobe, bei der die Länge angepasst wird. Spätestens zu diesem Termin solltet ihr die Brautschuhe haben, denn die Absatzhöhe bestimmt, wie lang das Kleid gekürzt wird. Plant den Schuhkauf also grob zwei bis drei Monate vor der Hochzeit ein, damit noch Zeit zum Einlaufen bleibt.

Was dürfen Brautschuhe kosten?

Spart nicht an der falschen Stelle: Ihr tragt die Schuhe viele Stunden am Stück. Gute Brautschuhe kosten in Österreich häufig zwischen etwa 80 und 250 Euro, Designermodelle auch deutlich mehr. Wer befürchtet, dass die Schuhe nach dem großen Tag im Karton verschwinden, wählt ein neutraleres Modell in Nude, Champagner oder Metallic, das später auch zum Sommerkleid oder zur nächsten Hochzeitseinladung passt. Manche Modelle lassen sich nach der Hochzeit sogar umfärben.

Tragekomfort: der Tag ist lang

Ihr steht, geht und tanzt vom Vormittag bis tief in die Nacht. Im Laufe des Tages schwellen die Füße an. Kauft eure Schuhe deshalb am besten am späten Nachmittag, wenn die Füße ihre „Tagesgröße“ erreicht haben. Weitere Tipps für mehr Komfort:

  • Lauft die Schuhe vorher zu Hause ein, am besten ein paar Abende lang mit dicken Socken.
  • Raut glatte Ledersohlen leicht mit Schleifpapier auf, damit ihr auf Parkett und Steinböden nicht rutscht.
  • Kleine Gelkissen oder Ballenpolster sorgen für zusätzlichen Komfort.
  • Blasenpflaster gehören ins Notfallset.
  • Bei Trauungen im Freien: Blockabsätze sinken in Wiese und Kies weniger ein als Pfennigabsätze.

Eine Frage des Stils

Gönnt euch Schuhe, in denen ihr euch richtig wohl fühlt. Der Stil sollte zu euch und zum Kleid passen. Schön ist es, wenn sich Details des Kleides auf den Schuhen wiederfinden, etwa Spitze, Perlen oder ein Satinband. Zu kurzen Kleidern dürfen die Schuhe ruhig ein echter Hingucker sein, denn hier sieht man sie den ganzen Tag.

Plant ihr Sandalen, Peeptoes oder fersenfreie Modelle, sind gepflegte Füße ein Muss. Eine Pediküre ein bis zwei Tage vor der Hochzeit lohnt sich.

Weiß ist nicht gleich Weiß

Achtet darauf, dass die Farbe der Schuhe zum Kleid passt oder bewusst einen Kontrast setzt. Am sichersten seid ihr, wenn ihr direkt im Brautmodengeschäft nach passenden Schuhen fragt. Kauft ihr woanders, nehmt eine Stoffprobe des Kleides mit. Wer es lieber verspielt mag, setzt mit farbigen Schuhen, zum Beispiel in Blau als „etwas Blaues“, einen bewussten Akzent.

Flach oder mit Absatz?

Seid ihr High Heels nicht gewohnt, bleibt lieber bei einem Absatz von maximal etwa fünf Zentimetern. Ein ungewohnt hoher Absatz macht sich nach ein paar Stunden schmerzhaft bemerkbar und wirkt im Gang oft unsicher. Denkt auch an die Größenverhältnisse beim Paarfoto, falls euch das wichtig ist. Ehrlich gesagt ist ein Größenunterschied in beide Richtungen aber völlig in Ordnung.

Der Klassiker: Pumps

Der Pumps ist der elegante Mittelweg zwischen Ballerina und hohem Stiletto. Dank seiner klaren Form und des moderaten Absatzes ist er praktisch und elegant zugleich, und er passt zu fast jedem Kleid. Ein paar Stilregeln helfen bei der Auswahl:

  • Geschlossene, sehr schlichte Pumps können konservativ wirken. Ein kleines Detail wie eine Schleife oder ein Riemchen lockert auf.
  • Spitze Schuhkappen strecken das Bein, lassen große Füße aber noch größer wirken.
  • Runde Kappen wirken verspielt und sanft.
  • Mandelförmige Kappen sind ein guter Kompromiss zwischen beiden.

Fußnote: das zweite Paar

Schmerzende Füße können die Feier trüben, und das lässt sich leicht vermeiden. Nehmt ein zweites, richtig bequemes Paar mit. Wenn die Brautschuhe nicht mehr wollen, wechselt ihr einfach in flache Ballerinas oder weiße Brautsneaker. Auf der Tanzfläche geht damit ohnehin mehr. Passende Schuhe und Accessoires findet ihr bei vielen Anbietern für Brautmode und Brautkleider.

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Häufige Fragen

Wann sollte man Brautschuhe kaufen?

Spätestens vor der Änderungsanprobe des Brautkleids, da die Absatzhöhe die Kleidlänge bestimmt. Meist sind das zwei bis drei Monate vor der Hochzeit.

Welche Absatzhöhe ist für Brautschuhe bequem?

Wer High Heels nicht gewohnt ist, fährt mit maximal etwa fünf Zentimetern Absatz gut. Blockabsätze sind stabiler als dünne Stilettos, besonders bei Trauungen im Freien.

Wie bekommt man Brautschuhe bequemer?

Schuhe vorher zu Hause einlaufen, Gelkissen einlegen, Sohlen leicht aufrauen und ein bequemes Ersatzpaar für den Abend mitnehmen.

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