Flitterwochen
Flitterwochen auf den Malediven: Eintauchen in Liebe und Meer
Türkisblaues Wasser, Korallenriffe vor dem Bungalow und Inseln nur für euch zwei: So erlebt ihr die Malediven auf eurer Hochzeitsreise.
Redaktion Hochzeit Brautinfo3 Min. Lesezeit

Smaragdgrüne Juwelen, verstreut im türkisblauen Meer und eingefasst von einem Saum aus schneeweißem Sand: So zeigen sich die rund 1.200 Inseln im Indischen Ozean aus dem Fenster unseres Flugzeugs. Die Malediven liegen südwestlich von Indien und bestehen aus 26 Atollen mit Korallenriffen, die Taucherinnen und Taucher aus aller Welt anziehen. Die farbenprächtige Unterwasserwelt ist artenreich, vielfältig und vor allem eines: leicht erreichbar. Viele der schönsten Schnorchel- und Tauchplätze liegen in Sichtweite der Bungalows und Tauchbasen.
Schnorcheln und Tauchen mit Schildkröten
Flossen anziehen, Maske und Schnorchel aufsetzen, ein T-Shirt oder Lycra-Shirt gegen Sonnenbrand nicht vergessen, und schon taucht ihr ein in eine bunte Unterwasserwelt. Wenige Meter vom Strand entfernt tummeln sich Schwärme von Fahnenbarschen, Trompetenfischen, Süßlippen, Anemonenfischen und unzähligen anderen Arten, die im Indischen Ozean zu Hause sind. Wer Glück hat, begegnet einer der stark gefährdeten Suppenschildkröten.
Damit das Riff so schön bleibt, gilt: nichts anfassen, nicht auf Korallen stehen und Tieren mit Abstand begegnen. Verwendet möglichst riffschonende Sonnencreme, viele Resorts empfehlen das ausdrücklich.
Unendliches Meer
Die Fische lassen sich auch vom Steg aus beobachten. Viele Stege reichen weit ins Meer hinaus und wirken wie eine Brücke in die Unendlichkeit. Das Farbenspiel aus Blau- und Türkistönen, vom hellsten Weiß bis zum tiefsten Blau, fasziniert auch nach Stunden noch. Katamarane, Segelboote, Stand-up-Paddleboards und Kajaks laden dazu ein, das Meer auch über der Wasseroberfläche zu erkunden.
Damit ist auch die Frage beantwortet, was man den ganzen Tag auf einer kleinen Insel macht, die man in fünf Minuten zu Fuß umrunden kann: Schnorcheln, Paddeln, Lesen im Schatten, Sonnenuntergänge beobachten und einfach Zeit zu zweit genießen.
Island Hopping und Einheimischeninseln
Wem eine Insel nicht genügt, dem sei Island Hopping ans Herz gelegt. Dabei könnt ihr auch eine sogenannte "local island" besuchen, eine Insel, auf der Einheimische leben. Lange Zeit waren Touristinnen und Touristen fast nur auf eigenen Resortinseln unterwegs. Inzwischen gibt es auch auf vielen bewohnten Inseln Gästehäuser, die einen authentischeren und meist günstigeren Einblick in das Leben auf den Malediven ermöglichen.
Auf den Einheimischeninseln gelten die Regeln des muslimischen Landes: Alkohol wird dort nicht ausgeschenkt, und außerhalb ausgewiesener Bikini-Strände sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Auf den Resortinseln geht es dagegen wie in jedem Strandhotel zu.
Tauchsafari: Inselreich vom Boot aus
Eine besondere Art, die Malediven zu erleben, ist eine Tauchsafari auf einem Safariboot. Die Boote sind meist gut ausgestattet, die Kabinen geräumig, mit großen Fenstern, bequemen Betten und eigenem Bad. Nach dem Tauchgang entspannt ihr unter dem Sonnensegel oder springt noch einmal zum Schwimmen ins glasklare Wasser. Abends werden beim maledivischen Sonnenuntergang Cocktails gemixt und die Erlebnisse des Tages ausgetauscht.
Wellness unter Palmen
Wer es besonders luxuriös mag, kann Wellness und Tauchen verbinden und ein Spa-und-Tauch-Paket buchen. Das absolute Highlight unserer Tauchsafari war jedoch weder die Begegnung Nase an Nase mit einer Schildkröte noch der Manta, der sich majestätisch direkt vor uns von einem Felsplateau erhob. Es waren zwei Stunden, in denen wir König und Königin unseres eigenen kleinen Inselreichs waren: nur wir beide, der weiße Sand, die wärmenden Sonnenstrahlen, das leise Rascheln der Palmblätter und das Rauschen der Wellen. Was man zu zweit auf einer Insel macht, die man in weniger als fünf Minuten umrunden kann? Das bleibt unser Geheimnis.
Praktische Tipps für eure Malediven-Flitterwochen
- Reisezeit: Die trockenere Nordost-Monsunzeit von etwa Dezember bis April gilt als beste Reisezeit. Im Sommer ist es regnerischer, dafür sind die Preise oft niedriger.
- Anreise: Von Österreich fliegt ihr meist mit einem Umstieg nach Malé. Von dort geht es per Schnellboot, Inlandsflug oder Wasserflugzeug weiter zur Insel.
- Resortwahl: Achtet auf ein gutes Hausriff, wenn ihr viel schnorcheln möchtet, und vergleicht die Verpflegungsart, da Essen und Getränke auf Resortinseln teuer sein können.
- Budget: Die Bandbreite reicht von günstigen Gästehäusern auf Einheimischeninseln bis zu exklusiven Wasservillen, die pro Nacht ein Vielfaches kosten.
Weitere Inspiration für eure Reise und passende Anbieter findet ihr unter Hochzeitsreise und Flitterwochen.
Häufige Fragen
Wann ist die beste Reisezeit für Flitterwochen auf den Malediven?
Als beste Reisezeit gilt die trockenere Periode von etwa Dezember bis April. In den Sommermonaten regnet es häufiger, dafür sind viele Resorts günstiger.
Kann man auf den Malediven auch günstiger Urlaub machen?
Ja, Gästehäuser auf bewohnten Einheimischeninseln sind deutlich günstiger als Resortinseln. Dort gibt es allerdings keinen Alkohol und strengere Kleidungsregeln außerhalb der Bikini-Strände.
Muss man tauchen können, um die Unterwasserwelt der Malediven zu erleben?
Nein, viele Riffe sind schon beim Schnorcheln direkt vom Strand aus erreichbar. Wer tauchen lernen möchte, findet auf vielen Inseln Tauchbasen mit Kursen.


