Flitterwochen
Flittern in Paris: Unterwegs in der Stadt der Liebe
Spaziert durch die Stadt der Liebe und entdeckt mit uns romantische Plätze, Künstlerviertel, ruhige Parks und die großen Klassiker von Paris.
Redaktion Hochzeit Brautinfo3 Min. Lesezeit

"Ein bequemes Paar Schuhe und ein Metro-Plan: Das sind die wichtigsten Reiseaccessoires für euren Aufenthalt in Paris!" Diesen Tipp haben wir für unser romantisches Wochenende in der Stadt der Liebe beherzigt und es nicht bereut. Von unserem zentral gelegenen Hotel in der Nähe der malerischen Place des Vosges schlendern wir durch die engen Straßen des Marais, vorbei an Feinkostläden, Cafés, Boutiquen und Galerien.
Musée Picasso und Eiffelturm
Nach dem Besuch im Musée Picasso und einem schwarzen Kaffee im Straßencafé geht es mit der Metro zum Trocadéro. Von hier aus habt ihr den schönsten Blick auf das berühmteste Wahrzeichen der Stadt, den Eiffelturm, und den besten Platz für ein Erinnerungsfoto zu zweit.
Wir erklimmen die ersten beiden Plattformen zu Fuß und überwinden dabei immerhin rund 115 Höhenmeter. Für die letzte Etappe nehmen wir den Aufzug. Belohnt werden wir mit einem eindrucksvollen Blick: Die Sonne versinkt hinter zartrosa Wolken, und unter uns gehen die Lichter der Großstadt an. Unser Tipp: Tickets vorab online reservieren, das erspart lange Warteschlangen.
Sacré-Cœur und Moulin Rouge
Die hereinbrechende Nacht führt uns in die fabelhafte Welt der Amélie: Das Viertel rund um den Montmartre mit der Basilika Sacré-Cœur versprüht auch in Wirklichkeit das altpariserische Flair des romantischen Films. Nach einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen, Plätze und Treppen finden wir ein kleines Restaurant, in dem wir ein paar Gläser Wein und ein richtig gutes Essen genießen.
Danach schlendern wir hinunter zur Place Pigalle, vorbei an Häusern, in denen Künstler wie Picasso, Renoir und Van Gogh gelebt und gearbeitet haben, und am berühmten Moulin Rouge.
Musée d'Orsay, Notre-Dame und Louvre
Bilder der großen Impressionisten bewundern wir am nächsten Vormittag im Musée d'Orsay. Der Weg dorthin führt uns über die Île Saint-Louis und die Île de la Cité. Wir besichtigen Notre-Dame mit ihren farbigen Rosettenfenstern und Wasserspeiern. Die Kathedrale wurde nach dem Brand von 2019 aufwendig restauriert und ist seit Dezember 2024 wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Eine Pause legen wir unter der großen Weide an der Westspitze der Seine-Insel ein.
Nach dem Museumsbesuch überqueren wir die Seine auf der Passerelle Léopold-Sédar-Senghor. Liebesschlösser sind an den Pariser Brücken übrigens nicht mehr erwünscht, weil ihr Gewicht die Geländer beschädigt hat. Wir halten unseren Moment deshalb lieber mit einem Foto fest. Durch die Tuilerien spazieren wir in Richtung Louvre, verzichten aber zugunsten einer ausgiebigen Kaffeepause auf noch mehr Kultur und das Lächeln der Mona Lisa.
Parc des Buttes-Chaumont und Belleville
Statt noch mehr Stadt fahren wir mit der Metro und einem Picknick im Gepäck zum Parc des Buttes-Chaumont. Ein großartiger Panoramablick über Paris, eine Grotte, ein Wasserfall und zur Abwechslung kaum Touristen: ganz entspannt. Anschließend gehen wir hinunter nach Belleville, einem lebhaften Künstlerviertel, in dem verschiedenste Kulturen charmant ineinanderfließen. Hier bleiben wir für den Abend, genießen französischen Wein und vietnamesische Küche. Auch wir mixen also die Kulturen!
Friedhof Père-Lachaise
Nach einem typisch französischen Frühstück mit Milchkaffee und frischen Croissants besuchen wir den Friedhof Père-Lachaise, einen der berühmtesten Friedhöfe der Welt. Hier ruhen unter anderem Chopin, Édith Piaf und Jim Morrison. Das Spiel von Licht und Schatten auf den Gräbern und Mausoleen aus Granit und Marmor erinnert uns daran, dass das Leben endlich ist und die Momente mit dem liebsten Menschen deshalb umso kostbarer sind.
Praktische Tipps für eure Paris-Reise
- Anreise: Von Wien, Salzburg oder Innsbruck erreicht ihr Paris per Flugzeug in rund zwei Stunden. Wer gerne Zug fährt, kommt mit Umstieg auch auf der Schiene bequem in die französische Hauptstadt.
- Unterwegs: Die Metro bringt euch schnell überall hin. Viele Sehenswürdigkeiten liegen aber so nah beieinander, dass ihr sie zu Fuß verbinden könnt.
- Reservieren: Für Eiffelturm, Louvre und beliebte Restaurants lohnt sich eine Reservierung im Voraus.
- Reisezeit: Frühling und Frühherbst sind angenehm mild und weniger überlaufen als der Hochsommer.
Paris eignet sich wunderbar für ein verlängertes Wochenende direkt nach der Hochzeit oder als Teil einer längeren Rundreise. Weitere Ideen und Anbieter rund um eure Reise findet ihr unter Hochzeitsreise und Flitterwochen.
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Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Flitterwochen in Paris?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und etwas Zeit zum Bummeln sind drei bis vier Tage ideal. Wer Museen ausführlich besuchen oder Ausflüge nach Versailles machen möchte, plant besser eine Woche ein.
Darf man in Paris noch Liebesschlösser an Brücken anbringen?
Nein, die Stadt hat die Schlösser an mehreren Brücken entfernt, weil das Gewicht die Geländer beschädigt hat, und bittet darum, keine neuen anzubringen. Ein gemeinsames Foto ist die bessere Erinnerung.
Ist Notre-Dame wieder geöffnet?
Ja, die Kathedrale wurde nach dem Brand von 2019 restauriert und im Dezember 2024 wiedereröffnet. Der Eintritt ist frei, zu Stoßzeiten muss man aber mit Wartezeiten rechnen.


