Foto und Video
Hochzeitsfotos: So entstehen echte, lebendige Erinnerungen
Hochzeitsfotos begleiten euch ein Leben lang. So helft ihr eurem Fotografen, die Stimmung eures Tages natürlich und persönlich einzufangen.
Redaktion Hochzeit Brautinfo3 Min. Lesezeit

Hochzeitsfotos haben ein langes Leben. In vielen Wohnungen stehen die Hochzeitsbilder der Großeltern noch heute auf dem Sideboard zwischen den Familienfotos. Solche Bilder werden zu Andenken, die in der Familie weitergegeben werden, und sie sind lebendige Erinnerung, nicht nur für euch als Brautpaar, sondern auch für eure Gäste.
Natürlich statt gestellt
So sehr ihr die Hochzeitsfotos eurer Eltern und Großeltern schätzt: Heute legen die meisten Paare Wert auf Bilder, die ungezwungen wirken und nicht nach starrer Aufstellung aussehen. Fotos und Video fangen gemeinsam das besondere Flair eurer Feier ein. Achtet deshalb beim Durchblättern der Portfolios eurer möglichen Fotografen darauf, ob es ihnen gelingt, diese Lebendigkeit festzuhalten. Fragt am besten nach kompletten Hochzeitsreportagen und nicht nur nach einer Auswahl der Lieblingsbilder.
Mehr als nur Porträts
Beschränkt euch nicht auf Paarporträts, sondern lasst eure gesamte Feier begleiten. Rund um Trauung, Empfang und Fest entstehen unzählige wunderbare Szenen, die ihr selbst im Trubel gar nicht mitbekommt.
Für die klassischen Hochzeitsporträts, ob an der Location oder im Studio, solltet ihr mindestens eine Stunde mit eurem Fotografen einplanen. Überlegt euch gleichzeitig, wie eure Gäste in dieser Zeit gut versorgt sind, etwa mit einer Agape, Musik oder einer Fotobox. Eine Alternative ist ein eigener Porträttermin an einem anderen Tag. Das nimmt Druck aus dem Hochzeitstag, bedeutet aber, dass ihr euch ein zweites Mal in Schale werft.
Nutzt eure Umgebung
Ihr könnt eurem Fotografen auf viele Arten helfen, persönliche Bilder zu machen. Nutzt vor allem den Ort, schließlich habt ihr ihn aus gutem Grund gewählt. Eine mächtige alte Eiche im Garten, die Fassade eurer Kirche, ein blühendes Beet im Park: Interessante Hintergründe sorgen für eine abwechslungsreiche, farbenfrohe Bildauswahl. Lasst euch auch nicht davon stören, dass vielleicht Spaziergänger oder spielende Kinder im Hintergrund auftauchen. Genau das sind echte Momente aus dem echten Leben.
Erzählt eurem Fotografen, was euch wichtig ist
Es gibt lange Listen mit Motiven, die in kein Hochzeitsalbum fehlen dürfen, und ein erfahrener Fotograf hat sie alle im Kopf. Was er nicht wissen kann, sind eure persönlichen Details. Schreibt deshalb rechtzeitig auf, was festgehalten werden soll, zum Beispiel:
- ein Familienerbstück, das die Braut trägt oder am Brautstrauß befestigt hat,
- eine Überraschung, die Geschwister oder Freunde vorbereitet haben,
- ein Wunschmotiv vor einem ganz bestimmten Hintergrund,
- besondere Details der Location oder der Dekoration,
- wichtige Personen und Gruppen, die unbedingt gemeinsam aufs Bild sollen.
Wenn Gäste zur Kamera greifen
Fast auf jeder Hochzeit gibt es einen Gast, oft aus der Familie, der mit einer guten Kamera anrückt und inoffizielle Fotos machen möchte. Das ist lieb gemeint, doch meistens steht der Hobbyfotograf den Profis im Weg oder verdirbt gerade bei Trauung und Ringtausch wichtige Aufnahmen. Bittet ambitionierte Laien in eurem Umfeld also ruhig darum, sich zurückzulehnen und mitzufeiern, statt zu arbeiten. Manche Paare entscheiden sich zusätzlich für eine Unplugged-Trauung, bei der alle Handys während der Zeremonie in der Tasche bleiben.
Zweiter Fotograf und Ansprechperson
Viele Hochzeitsfotografen arbeiten zu zweit oder bieten einen Second Shooter an. Zwei Kameras erfassen mehr Perspektiven, etwa die Braut beim Einzug und gleichzeitig das Gesicht des Bräutigams. Wollt ihr sparen, fragt nach, ob eine Assistenz oder ein Lehrling mitkommen kann.
Eine Aufgabe sollte allerdings ein vertrauter Gast übernehmen: Bestimmt eine Ansprechperson für den Fotografen, die die Familie kennt, Gruppen zusammenruft und Fragen beantwortet. So bleibt ihr als Brautpaar im Mittelpunkt, ohne euch um Organisatorisches kümmern zu müssen. Passende Profis für eure Hochzeitsreportage findet ihr bei unseren Hochzeitsfotografen.
Häufige Fragen
Wie viel Zeit sollte man für Paarfotos bei der Hochzeit einplanen?
Für klassische Porträts rechnet man mit mindestens einer Stunde. Plant parallel ein Programm für die Gäste ein oder verlegt das Paarshooting auf einen eigenen Termin.
Braucht man einen zweiten Hochzeitsfotografen?
Nötig ist er nicht, aber ein Second Shooter erfasst mehr Perspektiven, vor allem bei Trauung und Einzug. Bei großen Hochzeiten lohnt sich das besonders.
Was sollte man dem Hochzeitsfotografen vorab mitteilen?
Persönliche Details wie Erbstücke, Überraschungen, Wunschmotive und wichtige Personengruppen. Am besten schriftlich als kurze Liste vor der Hochzeit.


