Planung
Der Bräutigam und die Hochzeitsplanung: Gemeinsam statt nebenbei
Zu einer Hochzeit gehören zwei. Wie sich der Bräutigam in die Planung einbringt, von großen Entscheidungen über eigene Aufgaben bis zu Rede und Eheversprechen.
Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

Früher beschränkte sich der Bräutigam oft darauf, den Ideen der Braut zuzustimmen und sich auf eine schöne Feier zu freuen. Doch zu einer Hochzeit gehören zwei. Und die Planung macht mehr Spaß und weniger Stress, wenn ihr sie gemeinsam angeht.
Die großen Entscheidungen gemeinsam treffen
Blüten für den Altarschmuck auswählen oder Serviettenfarben abstimmen? Solche Details bringen manchen Bräutigam an seine Grenzen, und es ist völlig in Ordnung, sie abzugeben. Die großen Entscheidungen trefft ihr aber besser zusammen:
- die Art der Trauung: standesamtlich, kirchlich oder frei
- der Stil der Hochzeit
- die Zahl der Gäste
- die Location
- das Budget
Gefällt dem Bräutigam etwas gar nicht, sollte er es offen sagen. Um des lieben Friedens willen schweigen und später meckern hilft niemandem. Gemeinsame Entscheidungen verteilen die Verantwortung und senken den Stress.
Aufgaben nach Interessen verteilen
Am besten übernimmt jeder, was ihm Spaß macht:
- Genießer kümmern sich um Menü, Wein und Probeessen.
- Reisefans planen die Flitterwochen.
- Musikliebhaber suchen Band oder DJ aus und erstellen die Playlist.
- Organisationstalente übernehmen Transport, Unterkünfte für Gäste oder die Zeitplanung.
Dazu gehört auch, bei kleinen Aufgaben zur Stelle zu sein und moralische Unterstützung zu geben, wenn der Stress steigt.
Gemeinsam zur Hochzeitsmesse
Auf Hochzeitsmessen sieht man immer mehr Paare, die gemeinsam unterwegs sind, und das nicht nur, damit jemand die Prospekte trägt. Gemeinsam Torten zu verkosten, Bands anzuhören oder Fotografen kennenzulernen macht Spaß. Angebote vergleicht man zu zweit besser, und oft stellt der Bräutigam Fragen, an die sonst niemand gedacht hätte. Termine findet ihr in unserer Übersicht der Hochzeitsmessen in Österreich.
Die Rede vorbereiten
Die Gäste freuen sich über ein paar Worte vom Bräutigam, auch wenn emotionale Reden nicht seine Stärke sind. Bitte nicht einfach etwas aus dem Internet abschreiben. Hilfreiche Fragen:
- Wem möchte ich danken?
- Warum möchte ich genau mit diesem Menschen durchs Leben gehen?
- Welche gemeinsame Geschichte passt zu diesem Tag?
Arbeitet immer wieder ein bisschen an der Rede, und holt euch ruhig Rat bei Eltern oder Trauzeugen. Der Trauzeuge hilft übrigens auch gern bei der Wahl des Anzugs.
Das Eheversprechen formulieren
Viele Paare schreiben ihr Eheversprechen selbst. Nehmt euch dafür genauso viel Zeit wie für die Rede und findet ehrliche, herzliche Worte. Rede und Eheversprechen sind keine Last-Minute-Aufgaben. Lest sie euch immer wieder laut vor und freut euch auf den großen Moment, ob am Standesamt oder bei der freien Trauung.
Kleine Gesten zählen
Ein Zettel mit einer lieben Nachricht, ein paar Blumen oder einfach ein „Ich hab dich lieb“: Gerade in stressigen Planungsphasen zaubern solche kleinen Gesten ein Lächeln ins Gesicht.
Welche Aufgaben wann anstehen, zeigt euch unsere Hochzeitscheckliste für den Bräutigam.
Bildergalerie
Häufige Fragen
Wie kann sich der Bräutigam bei der Hochzeitsplanung einbringen?
Indem er die großen Entscheidungen mitträgt und eigene Bereiche übernimmt, etwa Musik, Menü, Flitterwochen oder Transport, und bei Terminen dabei ist.
Sollte der Bräutigam mit zur Hochzeitsmesse gehen?
Ja, gemeinsam lassen sich Dienstleister besser kennenlernen und Angebote vergleichen. Viele Paare besuchen Messen zu zweit.
Wie schreibt man ein persönliches Eheversprechen?
Nehmt euch rechtzeitig Zeit, schreibt ehrlich, was euch am anderen wichtig ist und was ihr versprecht, und übt den Text mehrmals laut.


